Heimatliebe

Freie Universität – mal anders

Abandoned places – davon gibt es unzählige in Berlin. Abandoned places oder houses sind alte Gemäuer, die einfach schon seit Jahren leer stehen. Meistens ist es zu teuer, die Gebäude abzureißen und deshalb bleiben sie ihrem Schicksal überlassen.

Auf der Suche nach Abenteuer zog es uns in das leer stehende Anatomie-Institut der Freien Universität Berlin. Das Gebäude wurde im Jahr 1929 erbaut. 2005 wurde der Campus geschlossen und ist seitdem sich selbst überlassen. Ganz mutig und supernervös sind wir durch einen Zaun geklettert, um das alte und geheimnisvolle Gebäude zu betreten. Um in das Haus zu gelangen, mussten wir durch die kaputte Eingangstüre klettern. Schon da stockte uns der Atem – wir wussten nicht, was oder wen wir erwarten sollten und unser rasendes Herz machte das Vorhaben auch nicht einfacher. Beim Gehen konnten wir es nicht vermeiden auf die zerbrochenen Glasscherben zu treten und bei jedem Schritt, sogar bei jedem Vogelzwitschern von draußen, zuckten wir kurz zusammen.

Wir folgten den endlosen Gängen, schauten in jedes noch so kleine Zimmer und machten unzählige atemberaubende Fotos von zerbrochenen Scheiben, dem Vorlesungsraum, Sektionstischen, dem Leichenschauraum und allem, was sonst noch an die früheren Zeiten erinnert. Nach ungefähr zwei Stunden haben wir die Universität wieder hinter uns gelassen, sind ein letztes Mal über knackende Scherben gelaufen, durch die Eingangstüre geklettert, durch das Gebüsch geschlichen, durch den Zaun geklettert und zurück in der Realität gewesen.

Es war unglaublich und hinter jeder Ecke erwartete uns etwas anderes. Gegruselt haben wir uns natürlich nicht gerade wenig und in die Kellerräume haben wir uns einfach nicht getraut. Das bleibt dann für nächstes Mal, wenn wir dann auf jeden Fall eine Taschenlampe im Gepäck haben. Erstaunlich war auch, dass wir einfach keine (lebende :D) Menschenseele getroffen haben.

Unser Fazit: Ein must-do für Abenteuerlustige und die Location für megatolle Fotos in Berlin!!!

Wo?
Königin-Luise-Straße 15, 14295 Berlin

Wie kommt man hin?
Ganz einfach mit der S-Bahn (am besten mit der S1) zum S-Bahnhof Rathaus Steglitz oder S-Bahnhof Botanischer Garten, dann von dort zu Fuß in die Königin-Luise-Straße 15.

Wie kommt man rein?
Die beste Möglichkeit in das Gebäude zu kommen, befindet sich in der Peter-Lenne-Straße. Ihr folgt dem Zaun, bis ihr die Hintertür des Instituts sehen könnt. Dort könnt ihr einfach den Zaun auf die Seite schieben und schnell Richtung Eingang ins Gebäude verschwinden.

Weitere Infos findet ihr hier.

 

 

12 thoughts on “Freie Universität – mal anders”

  1. Wow 😍😍 super mega dupi cooli mooli 🙌🏼#firstcomment#halloibims#diggesB#hashtag#woistRonny#yannika#yourbiggestfan#mynameisstan

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