Fernweh

Kanada – Inspiration für eine gute Reise

What fills the eyes fills the heart…

Dies ist nun mein zweiter, etwas ausführlicherer Post über meine Reise nach Kanada. Ich zeige euch, wie wir unsere zweiwöchige Reise durch sieben Städte und über 2000 km gestaltet haben.

Da unsere Reise im Winter über Weihnachten stattfand, findet man nicht so viele Flüge in den Osten Kanadas, wo unsere Reise in Moncton starten sollte. Aus diesem Grund sind wir mit AirCanada geflogen, die alle großen Städte Kanadas aus Deutschland anfliegen. Inlandsflüge findet man super easy, da fast jede mittelgroße Stadt einen eigenen Flughafen besitzt, so ähnlich wie in Deutschland jede Stadt einen Bahnhof. 😉

Nach einigen Überlegungen haben wir uns dazu entschieden für die komplette Reise einen Mietwagen zu nehmen, hier kann ich auf jeden Fall alamo empfehlen, da wir ohne Probleme unser Auto in einer anderen Stadt zurückgeben konnten. Ganz ehrlich, wir haben einen SUV gebucht, was bei den Wetterverhältnissen und den nicht geräumten Straßen eine super Entscheidung war (Preis lag bei 13 Miettagen bei ca. 800€). Ein Navi ist für die Highways nicht notwendig, aber natürlich schon praktisch, wenn man ein Hotel o.ä. im Citycentre einer Stadt sucht. Hier der Tipp, auf jeden Fall mapsme runterzuladen, da man so Karten online einsehen kann.

Leider startete unsere Reise etwas verzögert, da wir aufgrund eines Schneesturms unseren Flug in Zürich verpassten. Falls euch jemals so etwas passiert, macht euch die Mühe und stellt euch auf jeden Fall an den Stand der Airline. So wurde eine super Alternative für uns gefunden, was auch glücklicherweise nicht so teuer war, wie befürchtet, super ärgerlich natürlich trotzdem.

Endlich im wunderschönen Kanada, genauer gesagt in Moncton gelandet, haben wir unseren Mietwagen abgeholt und sind ca. 290 km weiter nach Fredericton, eine kleine Studentenstadt gefahren. Man sollte kein ängstlicher Fahrer sein, da man öfter mal auf ungeräumten Highways im Schnee fährt, von rießigen Trucks überholt wird und aus den Augenwinkeln die „Vorsicht Elche“-Schilder sieht. Ansonsten ist die Fahrerei bei den entspannten Kanadiern einfach super easy. Gewohnt haben wir in Fredericton in einem supertollen airbnb, wir wahren insgesamt drei Nächte dort. Die Stadt hat mir aufgrund der Größe und der vielen Studenten (die University of New Brunswick ist hier) super gefallen, viel mehr Zeit müsste man dort aber nicht verbringen.

Der nächste Stopp lag ca. 550 km weiter in Quebec City. Auch dort haben wir in einem airbnb gewohnt, mit dem Bus konnte man die Innenstadt in 15 Minuten erreichen. Quebec ist durch das alte Schloss auf dem höchsten Punkt der Stadt und mit dem Blick über den im Winter gefrorenen Sankt-Lorenz-Strom auf jeden Fall einen Zwischenstopp wert.

Weiter sind wir nach Montreal gefahren, das 270 km entfernt liegt. Gewohnt haben wir hier für eine Nacht im Best Western Hotel auf der Rue-Sainte-Catherine, die auch die bekannte Straße in Montreal darstellt. Hier findet man alles von Malls über Weihnachtsmärkte bis hin zu allen möglichen Clubs und Bars. Viel mehr kann ich nicht über die Stadt sagen, da wir direkt am nächsten Tag nach Ottawa aufgebrochen sind.

Ottawa hat als Hauptstadt von Kanada und hat natürlich einiges zu bieten. Ziemlich cool fand ich die Parlamentsgebäude und den Rideau Canal – der Fluss, auf dem man kilometerweit Schlittschuh laufen kann.

600 km weiter befand sich unser nächster Halt in Niagara, wo man natürlich die berühmten Niagarafälle sehen kann. Außer den Wasserfällen ist ein Spaziergang über die Rainbowbridge in die USA sehr cool, wobei man hier tatsächlich für die Einreise ein Visum benötigt bzw. Esta vorweisen muss (Das Visum kann man vor Ort in ein paar Minütchen ausfüllen).

Geendet hat unsere Reise in der wunderschönen Stadt Toronto, wo wir im Hampton by Hilton Airporthotel gewohnt haben. Die Zeit reichte leider nur noch für einen kurzen Abstecher in die Innenstadt, wo mir klar wurde, dass ich hier auf jeden Fall noch einmal hinkommen muss. Die Stadt ist sehr hip und hat eine tolle Mischung von alten und neuen Gebäuden. Dann ging es doch tatsächlich am nächsten Tag nach einer sehr einzigartigen und wunderschönen Reise wieder zurück nach Hause. Eins ist klar: Meine nächste Reise nach Kanada kann nicht lange warten. 🙂

➳ Hier findet ihr meinen ersten Beitrag zu der Reise.

Niagara – Horsheshoefalls
Niagara – Journey behind the falls
Quebec – Montmorency falls

 

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