Fernweh

New York

 

Neil Diamond – I am…I said. Ein Klassiker. Wem dieser schon etwas ältere Song bekannt ist, weiß, dass es nur um eine Stadt gehen kann: New York City!

Mit extra wenig Gepäck im Koffer sind wir, das sind meine Mutter und ich, in die Stadt, die niemals schläft, geflogen. Jeder weiß, dass New York einiges zu bieten hat. Wir haben im Doubletree by Hilton Times Square West gewohnt, also zentral in Midtown – zwei Parallelstraßen vom Times Square entfernt. Unser Hotel war wirklich rundum empfehlenswert! Um die Stadt das erste Mal zu erkunden, war die Lage des Hotels in Ordnung. Beim nächsten Mal würde ich aber eher andere Bezirke wie Soho, Hell’s Kitchen oder East Village Richtung Downtown bevorzugen. Der Grund dafür liegt zum Einen am Preis (zum Beispiel kostet ein Bier oder ein Glas Wein in Midtown mind. 9$) und zum Anderen an der Atmosphäre. In der Umgebung des Times Square war es mir einfach viel zu touristisch. Ich hatte das Gefühl, dass hier kein einziger „echter“ New Yorker herumläuft. Aber um zu den meisten Hotspots zu kommen, war es echt super. Außerdem hatten wir ein tolles Zimmer, einen hammer Ausblick und eine hoteleigene Rooftop-Bar.

Ich finde, es gibt einige viele Dinge, die bei einem Aufenthalt in New York gemacht werden müssen. Hier mein persönliches Best-of.

 

Must-do’s:

✘ Mein absolutes Highlight war definitiv Top of the Rock, also die Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center. Man hat einen absolut gigantischen Blick über die Skyline und kann mega coole Fotos machen. Die Organisation bevor man hochfahren konnte war super und lange Wartezeiten wurden uns erspart. Auf dem Ticket, das man im Shop im
Rockefeller Center erwerben kann, wurde eine bestimmte Zeit vorgegeben, sodass man überhaupt nicht lange anstehen musste.

✘ Richtig gelohnt hat sich auf jeden Fall auch das Baseballspiel der New York Mets (auch wenn man kein Fan ist). Klar, es müssen nicht die Mets sein. Ich denke, wenn man keine
besondere Vorliebe hat, lohnt sich fast jedes Sportevent, egal ob Football, Baseball oder Basketball. Es geht vor allem um die Stimmung, die amerikanische Hymne und der coole
Support durch die Fans unterstreichen das Ganze. Zum Mets-Stadion in Queens sind wir ganz einfach mit der Subway gekommen.

✘ Sehr viel Spaß hat uns auch das paint&drink event gebracht. Man trifft sich in einer Bar, bei uns war es die Madriver Bar auf der Upper East Side, um zusammen
Bilder zu malen. Das Ganze findet unter professioneller Anleitung eines in New York geborenen Künstlers statt und hat echt super viel Spaß gemacht. Gebucht haben wir das
Event sehr günstig bei groupon.

✘ Zu meinem Best-of gehört sicherlich auch ein Walk durch die Stadt. Nach einem typischen amerikanischen Frühstück (mit cinnamon buns ♥) sind wir an unserem Hotel gestartet
und einmal südlich zum Chelsea Market gelaufen, der klein aber fein und auch sehr sehenswert ist. Danach ging es weiter durch Hell’s Kitchen zum One World Trade Centerund dann durch den Financial District/ Wall Street über die Brooklyn Bridge. Die Brooklyn Bridge ist auch absolut touristisch und man muss sich schon fast durchkämpfen, jedoch
finde ich, dass es den Weg wert ist, da man wieder einen tollen Blick auf die Skyline von Downtown hat. Leider hatten wir nicht allzu viel Zeit, um Brooklyn zu erkunden. Zurück
sind wir über den kompletten Broadway durch East Village am Union Square vorbei gegangen, wo man übrigens einen Abstecher zu Max Brenner machen sollte, wenn man auf Schokolade steht. East Village hat mir wirklich super gefallen. Auf unserem Kilometerzähler hatten wir am Ende des Tages tatsächlich 24 km!!! Es war anstrengend, aber man kann wohl keine Stadt so gut
wie zu Fuß erkunden.

 

Das muss nicht nochmal sein:

✘ Vor dem Start der Reise haben wir sehr lange überlegt, welchen New York Pass wir kaufen sollen. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, die alle Vor- und Nachteile haben.Ich empfehle euch, sofern ihr nicht mehrere Attraktionen an einem Tag erleben wollt, komplett auf einen Pass zu verzichten.Für uns hat es sich überhaupt nicht gelohnt. Zum Einen, da es nicht möglich ist, irgendwelche Lines zu skippen. Man muss sich trotz Pass überall normal anstellen undzum Anderen sind die Attraktionen bei Einzelbuchungen nicht unbedingt teurer.

✘ Enttäuscht war ich auch von den Bustouren, wobei dies hauptsächlich am Wetter lag→ deshalb empfehle ich euch bei Regen und Kälte unbedingt darauf zu verzichten!! Bei denBussen von Greyline, welche wir gebucht hatten, waren die Scheiben unten zugeklebt und somit konnte man nichts sehen. Die Regenabdeckungen oben sind undicht, sodasswir irgendwann dann auch noch nass waren.

✘ Das unnötigste Erlebnis war das Empire State Building. Wir sind extra früh aufgestanden, um die ewig lange Schlange draußen vor dem Gebäude schon zu vermeiden, was unszunächst auch gelang. Jedoch gibt es an dieser Sehenswürdigkeit nicht das praktische System mit der Verteilung der Zeiten, sodass wir im Innenraum noch mindestenszweieinhalb Stunden gewartet haben. Das Ärgerliche war, dass, wenn man die Tickets einfach im Gebäude im Ticketbüro gekauft hätte, direkt vorbeilaufen konnte. Wir standenmit unserem angepriesenen New York Pass einfach Ewigkeiten in der Wartereihe –  zusammen mit Leuten, die noch kein Ticket hatten (so viel zu “skip the line”). Dazu kam,dass die Mitarbeiter extrem unfreundlich waren, was so ganz untypisch für die Amerikaner ist und, dass die Plattform total überfüllt war. Auf dieses Erlebnis hätte ich gerneverzichtet, Top of the Rock war um Weiten besser.

 

 

Kulinarisch hat New York natürlich auch einiges zu bieten. Von Nobelrestaurants über Burritoschnellrestaurants, Suppenbuffets bis zum Pizzastück-take-away, was man alles wirklich jederzeit gut erreichen kann. Gefallen haben mir besonders die Delis, die es wirklich an jeder Ecke gibt, hier gibt es warme und kalte sehr einladende Buffets und man bezahlt nach Gewicht, absolut empfehlenswert und meines Erachtens auch ein New Yorker Klassiker.

Zusammengefasst war diese Reise ein absolutes Highlight und kann gerne wiederholt werden. Man wurde fast überall total freundlich empfangen, es wurde geholfen, wo es nur ging und wir sind tollen Menschen begegnet.

 

 

 

Mets‘ Stadion namens ‚Citi Field‘ in Queens

 

Macy’s in Manhattan 151 W 34th St, New York, NY 10001, USA

 

Flatiron Building

 

Brookly Bridge

 

 

 

 

Top of the Rock (Rockefeller Center)

 

Aussicht Empire State Building

 

Aussicht Empire State Building

 

Aussicht Rockefeller Center

 

Rockefeller Center

1 thought on “New York”

  1. Ein echt schöner Blogpost 🙂 klingt so als ob du eine gute Zeit in New York hattest. Ich war auch schoneimla da, allerdings ist das schon länger her & ich will unbedingt nochmal hin. Da sind deine Tipps auf jeden Fall nützlich 🙂 xxx

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