Kanada im Winter – eine neue Liebe auf der Weltkarte

Über Country Boys, Hockey und Tim Hortons.

Mein zweiwöchiger Kanadaaufenthalt neigt sich leider so langsam dem Ende zu. Sehr sehr gerne würde ich einfach noch etwas länger bleiben und mehr von diesem coolen und derzeit eiskalten Land entdecken. Mein Ziel ist es definitiv, noch einmal im Sommer herzufliegen, um noch mehr sehen zu können und nicht das Gefühl zu haben, dass man vor Kälte seine Gesichtszüge nicht mehr unter Kontrolle hat.

Gestartet hat die Reise leider nicht ganz so entspannt, da wir unseren Flug von Zürich nach Toronto aufgrund eines Schneesturms verpasst haben. Dank eines netten Mitarbeiters am aircanada-Schalters konnten wir jedoch den Flug umbuchen und flogen kurz darauf über London nach Toronto. Über aircanada haben wir mit Abstand die günstigsten Flüge gefunden, gebucht haben wir ca. 5 Wochen vorher und bezahlt haben wir 600 € pro Person.

Endlich in Toronto angekommen, konnte die Reise dann entspannt so richtig beginnen. Mit einem Flug in einer kleinen Propellermaschine nach Moncton, New Brunswick in den Osten von Kanada kam der Startpunkt des bevorstehenden Roadtrips näher.

Insgesamt sind wir über ca. 2000 km in 2 Wochen gefahren und haben 7 Stopps eingelegt, bzw. Orte gesehen. Einem Roadtrip im Winter steht überhaupt nichts im Weg, man sollte jedoch keine Scheu vor ungeräumten Straßen und eisiger Kälte haben. Lange Unterhosen, dicke Pullis, Mütze, Schal und Handschuhe sollten aber auf jeden Fall mit im Gepäck sein.

Schreiben werde ich erst einmal über meine ersten Eindrücke und was mich wirklich erstaunt hat.

Facts:

» Viele Kanadier sind so richtige Country Boys, heißt ihr Herz schlägt für Bier, Country Musik und große Autos.

» Kanada ist wirklich sehr, sehr groß und die Entfernungen zwischen den Städten sind einfach rießig.

» Dazu kommt, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Straßen ca. 100 km/h beträgt (bei einem Limit von 110 km/h auf Autobahnen fahren die Kanadier eher gemütlich)

» Die Leute in der Provinz Quebec sprechen kein Englisch, da ihre erste Sprache Französisch ist. Alle Schilder und Werbungen sind auch auf Französisch, die ‚language police‘ fahndet Verstöße. 😉

» Der Sankt-Lorenz-Strom friert im Winter zu und sieht fantastisch aus. Hier muss ein Stopp eingelegt werden.

» Es war immer zwischen -10 und -20 Grad kalt.

» Montreal ist eine sehr coole Stadt, die meisten Attraktionen findet man abends auf der Rue-Saint-Catherine, unter anderem einen deutschen Weihnachtsmarkt und Livemusik.

» Um von der Ostseite Kanadas in den Westen zu fliegen, braucht man genauso lange wie nach Deutschland.

» Die traditionellen Gerichte Poutine und Beavertails muss man probiert haben (Liebe!)

» Toronto ist eine interessante und wunderschöne Metropole mit einer perfekten Mischung zwischen Alt und Neu.

» Kanadier lieben Tim Hortons und Eis-Hockey

» Die Stadt Niagara gleicht einer rießigen Kirmes

» Um zu Fuß über die Rainbowbridge bei den Niagarafällen in die USA einzureisen, benötigt man ein Visum

➳ Hier findet ihr meinen zweiten Beitrag zu der Reise.

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