Motivation suchen & finden

Morgen, morgen, nur nicht heute …

Viele von euch werden es wahrscheinlich kennen: Man nimmt sich Dinge vor, aber hat dann absolut gar keine Lust mehr, diese zu erledigen. Man sucht Ausreden und macht Sachen, die einen nicht weiterbringen.

Ich kenne das  nur zu gut. Morgens fallen mir unendlich viele Sachen ein, die ich machen muss oder sogar sehr gerne machen möchte. Dabei kann es sich um einkaufen, putzen, einen Blogpost schreiben, Urlaub buchen oder auch einfach nur darum handeln, Fotos von der Kamera auf meinen Laptop zu ziehen. Wenn ich so über mich nachdenke, bin ich echt ein unfassbar fauler Mensch. Manchmal ist es mir sogar zu anstrengend, Pläne zu machen, geschweige denn eine Liste mit diesen Plänen.

Oft komme ich von der Arbeit nach Hause und habe keine Energie mehr, überhaupt irgendetwas zu tun. Am liebsten würde ich direkt ins Bett gehen und bis zum nächsten Morgen schlafen. Das Schlimme dabei ist, dass ich wirklich so lange schlafen könnte. In solchen Momenten frage ich mich oft, ob es anderen Menschen auch so geht, denn wenn ich mein Umfeld betrachte, sehe ich nur Gegenteiliges. Seien es Freunde, Bekannte oder Personen aus Social Media. Alle scheinen fit und voller Tatendrang zu sein, machen sich Listen und haken diese auch ab.

Apropos Listen …

Ich wünsche mir oft von mir selbst, auch Listen zu machen. Ich beneide Menschen, die das können und somit ihren Tag strukturieren und eine Befriedigung durch das Abhaken erlangen. Der Mensch definiert sich doch oft dadurch, seine Ziele zu erreichen und wenn diese Ziele, zwar in kleinen Schritten, jeden Tag oder jede Woche erreicht werden können, stillt das doch irgendwie den inneren Frieden oder nicht? Ich denke, dass man dadurch auch den Ansporn und die Motivation findet, alle erstrebten Dinge zu erledigen. Wie auch immer, Listen kann ich nicht. Der Versuch wird natürlich immer wieder gestartet, meistens verschwindet die Liste dann aber in einer Tasche und taucht erst Wochen später wieder auf. Jedoch sind die meisten Dinge dann zumindest erledigt.

Für mich gilt eine andere Strategie …

Klar, ich bin auch  ein Mensch, der Dinge erreichen möchte und so, wenn ich abends im Bett liege, das Gefühl habe, dass ich gut bin und etwas geschafft habe. Ich habe in der Vergangenheit oft gemerkt, dass wenn ich viel zu tun habe, dies sehr viel Druck auf mich ausübt und ich das Gefühl habe, meine Freiheit zu verlieren. Deswegen gilt für mich: Eins nach dem anderen. Ich konzentriere mich auf eine Sache und alles andere wird ausgeblendet. An dieser Stelle geht mein besonderer Dank an Udo Jürgens. 🙂 Denn wenn ich nicht weiter weiß und mich überfordert fühle, kommt er mir mit seinem Song „Heute beginnt der Rest deines Lebens“ auf voller Lautstärke im Auto aufgedreht zur Hilfe. Aus irgendeinem Grund bringt mir das Lied volle Motivation und ich kann alles schaffen, was ich mir vornehme, solange es nicht auf einer Liste steht.  Ich finde es wichtig, mich zuerst komplett auf mich selbst zu konzentrieren und meine innere Stärke zu finden, denn nur so kann ich alles was ich anpacke, erfolgreich starten und abschließen. Das hört sich vielleicht merkwürdig an, aber ich bin der Meinung, dass man alleine durch seine Gedanken eine enorme innere Energie aufbauen kann.

Wer sich angesprochen fühlt, probiert es mit Musik, denn manchmal kann sie Türen öffnen. 🙂

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